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Fuchsjagd auf der CV-Ponyfarm im Jahr 2010

Es war ein heisser Sommertag im Juli, als wie uns um 14.00 Uhr mittags in Spiegelberg an der Wiese neben der Kläranlage trafen. Die Hitze war drückend und lag schwer in der Luft. Bremsen schwirrten überall herum und fielen vor allem über unserer Ponys her, die friedlich auf der Koppel grasten. Während die Sonne weiterhin unbarmherzig auf uns herunter knallte, putzten, sattelten und trensten wir die Ponys in Windeseile, denn alle waren gespannt auf den bevorstehenden Ritt. Fuchsjagd ! Wie aufregend das klang! Klar, wir würden keinen richtigen Fuchs jagen, aber dennoch seinen “Spuren” folgen. Nachdem also alle startbereit waren ging es los.

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Natürlich nicht ohne eine Karte rund um Spiegelberg, denn auch die Kunst des Kartenlesens sollte man hier zumindest ein wenig beherrschen. Darum gaben wie den Plan vorerst der Reiterin Sandra, die sich ein wenig in der Umgebung auskannte. Voller Erwartung ritten wie schliesslich los. Amelie war es, die die erste “Spur” des Fuchses an einem Strassenschild entdeckte. Die Spur bestand aus einem Zettel mit einem niedlichen Fuchs, und einem dicken Pfeil darauf. Der Pfeil wies geradeaus, also entlang der Strasse. Die Strasse war gut befahren doch das machte den Ponys nicht sonderlich viel aus.

Um so erstaunter waren wir, als Alf plötzlich vor den Vorgärten die direkt neben der Strasse lagen, scheute. Aber seine Reiterin überlegte nicht lange, sondern stieg ab und führte das verschreckte Pony an der Hand. Problem gelöst!

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Bald bogen wir in einen etwas ruhigeren Ortsteil ab, wo wir auch schon den nächsten Zettel, den der schlaue Fuchs und hinterlassen hatte, fanden. Doch anstatt eines Pfeils, der uns eindeutig die Richtung anzeigte, die wir als nächstes einschlagen mussten, prangte dort ein grosses, fettes Fragezeichen! Was nun? Carola meinte, wir müssten in der nahen Umgebung nach einem weiteren Hinweis suchen, der uns mehr Informationen liefern würde. Gesagt, getan. Jetzt wurde zum ersten Mal die Kartenleserin gebraucht, denn es hiess, der Fuchs wäre Richtig Süden weiter gehetzt. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns für eine schmale Gasse, die unseren Weg fortsetzen würde. Als nächstes erreichten wir einen Grasweg am Berg, von dem wir eine wunderschöne Sicht auf die Landschaft genossen.

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Auch die Temperaturen schienen ein klein wenig abgekühlt zu sein, was alle, Pferde und Reiter, freudig begrüssten. Doch plötzlich sahen wir vor uns ein reges Treiben - und staunten! Eine ganze Ziegen- und Schafherde - frei - tobte auf den Wiesen rechts und links des Grasweges. Ein Hund flitzte zwischen den Wollknäulen hindurch, und versuchte Ordnung zu schaffen. Ein Mann - vermutlich der Besitzer der Herde - trieb sie vom Weg und hielt sie mit einem Stock in Schach, um für uns Platz zu machen. Zögernd setzten die Ponys einen Huf vor den anderen und schritten durch die Gasse, die die Schafe gebildet hatten. Aber im Grunde hatte kein Pferd wirklich Angst. Mal wieder war es Alfi, der für einen echten Lacher sorgte: Die Schafe und Ziegen interessierten ihn kein bisschen, selbst als ein Kleines gewagt nahe an ihm vorbei zockelte, nein eine blaue Plane, die sich nicht einmal bewegte aber raschelte, ließ ihn ängstlich tänzeln. Obwohl Planen ja schon fast zur Routine gehören, wenn wir in Hinterbüchelberg ausreiten!

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Kurz darauf stiessen wir auf eine umzäunte Weide mit Kühen und mehreren Kästen für Bienen. Beides wurde sogleich mit dem Fotoapparat festgehalten. Dann mussten wir zum erstem Mal absteigen, denn unser schöner Grasweg, verwandelte sich nun in einen schmalen Pfad , der sich durch den Wald schlängelte und dessen Wurzeln man rechtzeitig ausweichen musste. Er führte hoch und runder , über Stock und Stein. Der Pfad endete an einem etwas breiteren Waldweg, wo wir dann auch alle wieder aufstiegen.

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Auch hier ließ der Fuchs uns die Wahl: bergauf oder bergab? Wir entschieden uns für aufwärts, was sich leider als falsche Fährte herausstellte, weil der Weg durch eine riesige Schlucht - genannt Hüttlenwaldschlucht - unterbrochen wurde. Also hieß es wieder umdrehen und wieder zurück, wo wir die Spuren des Fuchses schon bald wieder fanden.

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Weiter ging es über Wiesen, Strassen und Waldwege, zwischendurch erfrischten wir uns an einer Quelle, und schliesslich landeten wir in der oberen Roßsteige, bei der Sandra, die sich tapfer mit der Karte geschlagen hatte, die Verantwortung an Sarina weiter gab, die sich mit Kartenlesen ein bisschen auskannte. Tatsächlich schickte sie uns in die richtige Richtung, nämlich zum Silberbrunnen.

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Unten angekommen, an der Strasse, sahen wir auch sofort den typischen Holzpfeil in den “Silberbrunnen” eingebrannt war. Voller Eifer wollten wir das kleine Pfützenrinnsal, das den Weg durchquerte, passieren, als wir feststellten, dass sich die Ponys absolut dagegen Sträubten einen grossen Schritt über das Wasser zu setzten, womit die Sache erledigt gewesen wäre. Wir liessen sie langsam hingehen, beschnuppern, wir trieben sie darauf zu, stiegen ab und beruhigten sie! Aber nein, sie blieben störrisch! Nach langem Zureden und vielen Bemühungen konnten wenigstens Amelie, Miriam und Sarina ihre Ponys davon “überzeugen”, dass es auf der anderen Seite der Pfütze weiterging. Toxy , Diego und Samu weigerten sich immer noch, unserem Wunsch nachzugeben.

Nachdem Samurais Reiterin abstieg, um auf die andere Seite zu springe und ihn rüber zu locken, machte er direkt neben ihr einen riesigen perfekten Satz und landete sicher auf der anderen Seite. Somit waren es nur noch Toxy und Diego, die aber dann auch einige Minuten später Andrea und Carola den Gefallen taten und das Wasserrinnsal hinter sich liessen. Zum Silberbrunnen führte ein steiler Waldpfad, auf dem Klettern angesagt war.

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Wir durchritten viele verschiedene Landschaften, von steinigstem Hang, über sonnige Berge und flache Ebenen, bis hin zu den tollsten Galoppstrecken und wunderschönen Waldwegen. Wir machten einen Bogen Richtung Prevorst und wieder zurück.

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Einmal noch jagten wir im Galopp über eine Wiese und stoppten. Der Weg, wo wir hätten weiter reiten sollen, wurde von einem silbrig glänzenden Gitterzaun versperrt. Also drehten wir um, und fanden schon bald eine Alternative: eine schmale kurze Brücke. Was anderes hatten wir nicht zur Wahl. Alfi stampfte mit gespreizten Hinterbeinen eilig über die hängenden Holzbretter und war sichtlich froh als er wieder festen Boden unter den Hufen hatte.

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Auf der Strecke nach Dauernberg waren wir gezwungen, an der Seite einen Sportplatz mit mehreren aufgestellten Sprenkelanlagen zu überqueren, deren Geräusche unsere Ponys ziemlich aus der Ruhe brachten. Also stiegen wir ab, und führten sie an dem beinahe endlos wirkenden Sportplatz vorbei. Einige mussten ihre Ponys davon abhalten, ihrem Fluchtinstinkt nachzugeben, und vor dem fürchterlichen Klicken der Sprenkelanlage zu fliehen.

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Aber wie immer überstanden wir das Hindernis unversehrt, und ein paar Minuten später erlebten wir auch ein echtes Wunder: Der weiche Waldweg, auf dem wir unterwegs waren, wurde von einem kleinen Bach durchquert. Nach der Geschichte mit der Pfütze waren wir auf dass Schlimmste gefasst. Doch was geschah? Alle sechs Ponys liefen auch nur ohne einmal mit der Wimper zu zucken durch das seichte Wasser, es war halt doch keine Pfütze! Nun befanden wir uns ziemlich am Ende der Fuchsjagd.. Ab da war es ein entspannter Ritt. Wir genossen die Natur und alberten rum. Vor allem wenn Miriam ihre Witze riss konnte man sich kaum noch auf dem Pferd halten vor Lachen. Diese Erfahrung hat dann auch Andrea gemacht die neben Miriam ritt. Es lag also eine sehr gute Stimmung in der Luft und wir waren total happy.

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Beinahe gleichzeitig entdeckten wie schliesslich den “Fuchs”. Seine Nachricht hing an einem Baum in Spielgelberg, auf unserem alten Reitplatz.

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Als wir wieder bei der Koppel waren, befreiten wir unsere Pferde von dem Sattelzeug und räumten es in den Hänger. Nachdem wir alle noch einen Schluck getrunken hatten, verabschiedeten wir uns glücklich und erschöpft von Carola und den Ponys. Dieser einmalige Ausritt wird uns noch ewig in Erinnerung bleiben, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Wir wollen uns auch noch mal bei Carola für diesen super Ritt und ihre Bemühungen bedanken.

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© Text: Amelie Schmidtberg, Sandra Fechter, Miriam Wolf
© Fotos: Carola Mahler - CV-Ponyfarm

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